Hygienekonzept vhs SüdOst

Stand: 22.07.2020

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Teilnehmer*innen, Kursleiter*innen und Mitarbeiter*innen,

mit diesem Hygieneplan wollen wir den Anforderungen gerecht werden, die der Gesetzgeber zur Wiederaufnahme des Kursbetriebes in Präsenz an uns stellt. Das Dokument wird fortlaufend überarbeitet, um den gesetzlichen Regelungen zu entsprechen. Sie können die jeweils aktuelle Fassung online hier einsehen.

Für Ihre und für unsere Sicherheit sind wir darauf angewiesen, strenge Hygienevorschriften umzusetzen. Nur wenn alle mitmachen, können wir den Betrieb wiederaufnehmen und fortsetzen. Durch Ihre Mithilfe gewährleisten Sie einen sicheren Betrieb Ihrer vhs.

Vielen Dank!

Intention des Hygieneplans

Der Hygieneplan stellt für Teilnehmer*innen, Kursleiter*innen und Mitarbeiter*innen der vhs SüdOst allgemeine Verhaltensregeln auf. Diese sind einzufordern und auch zu überwachen, damit der Kursbetrieb in Präsenz durchgeführt werden kann.

Allgemeine Regelungen:

  • In den Gebäuden gilt Maskenpflicht. Alle Personen müssen Mund- und Nasenschutz tragen.
  • Die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln von 1,5 m müssen eingehalten werden.
  • Es gelten die allgemeinen Hygieneempfehlungen wie:
    • Nies- und Hustenetikette (in die Armbeuge oder in ein Taschentuch).
    • Kein Körperkontakt (Händeschütteln, Umarmungen, usw.).
    • Hände vom Gesicht fernhalten (Vermeidung des Berührens von Augen, Nase und Mund)
  • Der Mund- und Nasenschutz darf in den Kursräumen am Platz abgelegt werden, auch hier gilt die Abstandsregel von 1,5 m (gesonderte Regelungen in den Gesundheitsräumen).
  • Beim Betreten des vhs Bereichs sind die Hände zu reinigen. Hierfür stehen im Eingangsbereich Desinfektionsmittel bereit. Bei längerem Aufenthalt ist auf ein regelmäßiges Händewaschen mit Seife (ca. 30 Sek.) zu achten
  • Das Wegeleitsystem in den Gebäuden ist zu beachten (s. Markierungen und Aushänge).
  • Die Gebäude dürfen erst unmittelbar vor Kursbeginn betreten werden und müssen unverzüglich nach dem Unterricht verlassen werden.
  • Die Kursräume dürfen nur von angemeldeten Teilnehmern betreten werden
  • Die Tische und Stühle müssen nach Gebrauch gereinigt werden, wir bitten unsere Teilnehmer*innen, die vhs und die Kursleiter*innen dabei zu unterstützen und den eigenen Platz zu reinigen.
  • Für die Verfolgung eventueller Infektionsketten müssen alle Personen der vhs ihre Telefonnummer bekannt geben.
  • Gruppenbildung (vor, während oder nach der Veranstaltung) ist nicht erlaubt.
  • In den Pausenzeiten darf der Raum nur einzeln und nicht von der ganzen Gruppe verlassen werden. Essen und Trinken erfolgt am Sitzplatz.
  • Küchen, Gemeinschaftsräume und Umkleidekabinen dürfen nicht genutzt werden. Getränke und Verpflegung müssen selbst mitgebracht werden.
  • Toilettengang:
    • Toiletten dürfen nur einzeln und nur während des Kurses, nicht vorher und danach aufgesucht werden (um Stau vor den Toiletten zu vermeiden).
    • Nach dem Toilettengang müssen die Hände (mit Seife für 20-30 Sek.) besonders gründlich gewaschen und abgetrocknet werden.
    • Türklinken sind nach Möglichkeit mit einem Papiertuch oder mit dem Ärmel zu öffnen. Benutze Tücher müssen entsorgt werden.
  • Mit (Corona spezifischen) Krankheitssymptomen (z.B. Fieber, trockenem Husten, Atemproblemen, Verlust des Geschmacks- / Geruchssinn, Hals- / Gliederschmerzen, Übelkeit / Erbrechen, Durchfall) dürfen Sie den vhs Bereich nicht betreten. Bitte informieren Sie uns darüber unverzüglich.
  • Wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören, sprechen Sie bitte mit Ihrem Hausarzt und klären Sie, ob Ihrer Kursteilnahme nichts im Weg steht.

Zusätzliche allgemeine Regelungen für Gesundheitskurse:

  • Duschen und Umkleiden sind geschlossen, bitte kommen Sie bereits in Sportkleidung.
  • Die vhs kann keine Matten und Kleingeräte zur Verfügung stellen. Bitte bringen Sie Ihre eigenen Unterlagen und Geräte mit.
  • In einzelnen ausgewählten Kursen dürfen größere Geräte genutzt werden, diese Kurse sind gesondert ausgeschrieben, die Geräte werden anschließend durch die Kursleitung gereinigt.

Zusätzliche allgemeine Regelungen für Kurse im Computerraum:

  • Tastaturen, Mäuse und Tische sind zu Beginn und Ende der Kurse gemeinsam mit der Kursleitung zu reinigen (Mittel stehen bereit), die Monitore bleiben eingeschaltet.
  • Reinigungsmittel dürfen nicht direkt auf die Geräte gesprüht werden
  • Die Teeküche im EDV-Raum darf nicht genutzt werden
  • Ausdrucke im Computerraum sind zu vermeiden, Ausgabe nur durch Dozenten.
  • Die Klimaanlage darf nicht in Betrieb sein.

Zusätzliche allgemeine Regelungen für Kurse mit Kindern / Jugendlichen:

  • Die oben genannten Regelungen gelten auch für Kinder und Jugendliche
  • Für Kinder unter 6 Jahren besteht keine Maskenpflicht.

Zusätzliche Regelungen für Kursleiter*innen:

  • Die maximale Anzahl der Teilnehmer*innen in den Räumen, die Sitzordnung bzw. Anordnung von Matten und Plätzen in den Gesundheitsräumen sind streng geregelt. Die Sie betreffenden Informationen haben Sie von Ihrem/r Fachbereichsleiter*in erhalten.
  • Diese Anordnung und die Aufstellung der Tische und Stühle darf nicht verändert werden (auch nicht von Teilnehmer*innen).
  • Der Mindestabstand von 1,5 m von Person zu Person darf nicht unterschritten werden, falls es ausnahmsweise kurzzeitig unvermeidlich ist, dann muss eine Maske getragen werden.
  • Die Kursleiter*innen achten darauf, dass die Teilnehmer*innen die vorgegebenen Abstände zueinander in den Räumen einhalten.
  • Kursmaterialien dürfen nicht miteinander geteilt werden, auch keine Stifte.
  • Reinigung und Lüften:
    • Die Unterrichtsräume sind regelmäßig zu lüften, mindestens 10 min je 60 min Unterricht (kompletter Frischluftaustausch, möglichst Durchzug). Sonderregelungen für Gesundheitskurse siehe unten.
    • Sämtliche sogenannte benutze Schmierflächen, also Oberflächen wie Tische, Stuhllehnen, Türgriffe, Fensterklinken und die Sanitäranlagen werden täglich durch eine Reinigungskraft gereinigt.
    • Die Lehrkraft reinigt zusätzliche den verwendeten Arbeitsbereich (z.B. Tisch, Stuhl, Lichtschalter, Stift, CD-Player und Fenster- bzw. Türklinken) nach jedem Kurs. Sie stellt die Reinigung aller benutzten Arbeitsplätze durch die Teilnehmer*innen sicher. Reinigungsmittel werden zur Verfügung gestellt.
  • Die Kursleiter*innen kontrollieren auf der Teilnehmerliste, ob alle aktuellen Telefonnummern vorhanden sind. Wenn nicht, müssen gleich in der ersten Stunde die Telefonnummern für die Verfolgung eventueller Infektionsketten ergänzt werden.
  • Bei (coronaspezifischen) Krankheitssymptomen (z.B. Fieber, trockener Husten, Atemprobleme, Verlust des Geschmacks- / Geruchssinn, Hals- / Gliederschmerzen, Übelkeit / Erbrechen, Durchfall) müssen die Kursleiter*innen die Stunde absagen und die jeweilige Fachbereichsleitung rechtzeitig informieren.
  • Teilnehmer*innen mit Krankheitssymptomen muss die Teilnahme am Unterricht verweigert werden, die Fachbereichsleitung ist darüber zu informieren.

Zusätzliche Regelungen für Kursleiter*innen von Gesundheitskursen:

  • Körperliche Berührungen sind untersagt. Bitte erläutern Sie Korrekturen ausschließlich mündlich.
  • Gruppenbezogene Trainingseinheiten/-kurse werden indoor auf höchstens 120 Minuten beschränkt. Danach ist ein ausreichender Frischluftaustausch zu gewährleisten.
  • In einzelnen ausgewählten Kursen dürfen ausschließlich nach Genehmigung durch die Fachbereichsleitung größere Geräte genutzt werden. Die Geräte werden anschließend durch die Kursleitung gründlich gereinigt. In das Reinigungsverfahren werden Sie von Ihrer Kursleitung eingewiesen.

Zusätzliche Regelungen für Kursleiter*innen von Computerkursen:

  • Sämtliche benutzte Tastaturen, Mäuse und Tische sind zu Beginn und Ende der Kurse gemeinsam mit den Teilnehmer*innen zu reinigen (Mittel stehen bereit), die Monitore bleiben eingeschaltet.
  • Reinigungsmittel dürfen nicht direkt auf die Geräte gesprüht werden

Die Verantwortung der Kontrolle der Einhaltung der Hygienevorschriften durch die Teilnehmer*innen liegt bei den KursleiterInnen*.

* Erläuterung: Alle Teilnehmer*innen haben sich verpflichtet, sich an die Regeln zu halten, um den Kurs besuchen zu können. Es ist in der Verantwortung jedes einzelnen Teilnehmenden, sich an die Regeln zu halten. Die Kursleiter*innen kontrollieren die Einhaltung. D.h.: Die Kursleiter*innen weisen die Teilnehmer*innen auf die Einhaltung der Regeln hin und ermahnen sie, falls sie sich nicht daranhalten. Sie informieren die Fachbereichsleitung, falls sich Teilnehmer*innen nicht an die Regeln halten. Die Fachbereichsleitung entscheidet dann über die weiteren Schritte.

Ergänzende Bestimmungen für Prüfungen

Für die Durchführung von Prüfungen gelten je nach Prüfung besondere Hygienevorschriften. Teilnehmer*innen, Prüfer*innen und Aufsichten werden vor der jeweiligen Prüfung individuell darüber in Kenntnis gesetzt.

Regeln für die Nutzung des Schulschwimmbades ab 20.07.2020:

Ausübung in geschlossenen Räumen (Schulschwimmbad an der Lenbachallee).

  • Angebote, wie z.B. Wassergymnastik in der Gruppe können unter Einhaltung des Schutzkonzeptes durch den Veranstalter statt fin den. Der Veranstalter hat zu gewährleisten, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern jederzeit eingehalten wird.
  • Die Nutzer haben beim Betreten und Verlassen des Hallenbades eine geeignete Mund- Nasen­ Bedeckung zu tragen, ausgenommen bei der Ausübung der sportlichen Aktivität. Die Mund- Nasen­ Bedeckung ist von allen Personen im Eingangsbereich und in Umkleidebereichen, solange diese Straßenkleidung tragen, anzuwenden.
  • Beim Betreten des Hallenbades ist die zur Verfügung gestellte Händedesinfektion zu nutzen.
  • Für alle Nutzer des Schulschwimmbades an der Lenbachallee ist eine Belehrung über die Verhaltens- und Hygienestandards durchzuführen und zu protokollieren (z.B. Händedesinfektion, Husten- und Nieshygiene, Abstand etc.).
  • Konsequente Einhaltung der Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei gemeinsamer Nutzung von Sportgeräten .
  • Ansammlungen am Beckenrand sind zu vermeiden.
  • Abstandsregeln von mind. 1,5 m sind einzuhalten.
  • Die Begrenzung der maximalen Gruppengröße richtet sich nach den jeweilig aktuellen Vorgaben der bayerischen Staatsregierung. Somit ist ab dem 20.07.2020 die Gruppengröße in Abhängigkeit der Raumgröße/ Wasserfläche auf max. 10 Personen zu begrenzen.
  • Die vorhandenen zwei Umkleidebereiche dürfen jeweils von maximal 5 Personen, unter Einhaltung des Mindestabstands, gleichzeitig genutzt werden.
  • Duschplätze müssen deutlich voneinander getrennt sein. Nutzung der Duschen unter Einsatz von Seife und Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern. Somit dürfen ausschließlich die äußeren 4 Duschen genutzt werden.
  • WC-Nutzung nur einzeln (immer nur eine Person in der WC-Anlage) unter Einhaltung der Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen.
  • Zuschauer sind nicht gestattet.
  • Um eine Kontaktpersonenermittlung im Falle eines nachträglich identifizierten COVID-19 Falles unter Personen oder Personal zu ermöglichen, ist eine Dokumentation mit Angaben von Namen und sicherer Erreichbarkeit einer Person je Hausstand und Tag des Aufenthalts zu führen.  Ei ne Weitergabe dieser Information darf ausschließlich zum Zwecke der Auskunftserteilung auf Anforderung gegenüber den zuständigen Gesundheitsbehörden erfolgen.
  • Es können nur Personen das Training aufnehmen, die die folgenden Bedingungen erfüllen (gilt für jedes Training):
    • Aktuell bzw. in den letzten 14 Tagen keine Symptome einer SARS-CoV -Infektion (Husten, Halsweh, Fieber/erhöhte Temperatur ab 38° C, Geruchs- oder Geschmacksstörungen, allgemeines Krankheitsgefühl, Muskelschmerzen).
    • Kein Nachweis einer SARS-CoV-lnfektion in den letzten 14 Tagen.
    • In den letzten 14 Tagen kein Kontakt zu einer Person, die positiv auf SARS-CoV getestet wurde.
    • In allen anderen Fällen muss von einer Aufnahme des Trainings und einem Besuch der Trainingsstätte Abstand genommen werden. Über das weitere Vorgehen hat der behandelnde Arzt zu entscheiden. Vor dem Sporttreiben von Personen der Hochrisikogruppen (z.B. Senioren, Vorerkrankte, etc.) ist eine individuelle Einschätzung nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt zu empfehlen.
  • Jede Trainingseinheit wird im Hallenbad auf höchstens 60 Minuten beschränkt.
  • Die Pausengestaltung zwischen den gruppenbezogenen Trainingseinheiten ist so zu wählen, dass ein vollständiger Frischluftaustausch stattfinden kann. Dies bedeutet für im Hallenbad mindestens eine Pausenzeit von 30 Minuten. Der Luftaustausch in der Schwimmhalle ist durch das Öffnen der Fenster zu unterstützen.
  • Es müssen ausreichend Pausen zwischen den einzelnen Trainingsgruppen eingehalten werden, um Überschneidungen bzw. Warteschlangen zu verhindern.
  • Angehörige von Risikogruppen sind besonders zu schützen.
  • Betreiber und Nutzer kommunizieren die Notwendigkeit der Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen. Gegenüber Personen, die die Vorschriften nicht einhalten, wird konsequent vom Hausrecht Gebrauch gemacht.
  • Für Angehörige von Risikogruppen ist die Teilnahme am Sportunterricht ebenfalls von hoher Bedeutung. Umso wichtiger ist es, das Risiko für diesen Personenkreis bestmöglich zu minimieren. In diesen Fällen ist nur geschütztes Individualtraining möglich.

Die Gesundheit geht immer vor. Zur Risikogruppe gemäß RKI könnten Übungsleitungen, Eltern und ihre Kinder, aber auch Angehörige gehören . Risikogruppen können durch Anbieter nicht pauschal identifiziert werden. Es sind somit alle Personen besonders zu schützen.

 

Spezifische Regelungen für Mitarbeiter*innen der vhs SüdOst

Der Hygieneplan für die Mitarbeiter*innen wird dem entsprechenden Personenkreis in einem internen Papier zur Verfügung gestellt und individuell erläutert.

Sanktionsmöglichkeiten:

Zuwiderhandlungen gegen das Infektionsschutzgesetz (IfSG) werden mit empfindlichen Bußgeldern geahndet.
Da jedoch die vhs solche Bußgelder direkt nicht aussprechen darf, wurden folgende Maßnahmen beschlossen:

Sollten Teilnehmer*innen den Ermahnungen einer Kursleitung nicht folgen und wiederholt gegen die Verhaltensregeln des Hygieneplans verstoßen, können sie vom Kursbetrieb ausgeschossen werden, um die Gefährdung anderer zu unterbinden.

Die vhs SüdOst behält sich vor, Personen im Falle der Zuwiderhandlung in Regresspflicht zu nehmen.