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Die nationalsozialistischen "Euthanasie" Morde in

München und Oberbayern und die Nachgeschichte


Kursnummer T01406
Kosten 10,00 €
Zeitraum Mi., 30.01.2019 - Mi., 30.01.2019
Uhrzeit 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Dauer 1 Abend

Zwischen 1939 und 1945 wurden im Rahmen der nationalsozialistischen "Euthanasie"-Aktionen etwa 300.000 Menschen mit psychischen Erkrankungen und Behinderungen als "lebensunwertes" mit Kohlenmonoxidgas, mit überdosierten Medikamenten, durch Vernachlässigung und gezielten Nahrungsmittelentzug ermordet. Unter ihnen mehr als 2000 Münchner Bürgerinnen und Bürger, für die im Juni 2018 ein Gedenkbuch erschienen ist.
Zentraler Ort der Erfassung, Deportation und zum Teil auch der Tötung der Patientinnen und Patienten im Großraum München war die Heil- und Pflegeanstalt Eglfing-Haar.
Der Vortrag gibt eine Einführung in die Geschichte der Zwangssterilisation und NS-"Euthanasie" und benennt Orte, Akteure und Täter der NS-Gesundheitspolitik in München und Oberbayern. Nach 1945 setzten die meisten Täter ihre Karrieren nahtlos fort, während die Verbrechen und ihre Opfer schnell verdrängt wurden. Es sollte Jahrzehnte bis zu einer kritischen Aufarbeitung dauern. Anhand von Einzelschicksalen wird den Opfern des NS-"Euthanasie"-Programms ein Gesicht gegeben und die Nachwirkungen in den betroffenen Familien erläutert.
Die Referentin, Dr. Sybille von Tiedemann, ist Historikerin und Mitglied der Arbeitsgruppe "Psychiatrie und Fürsorge im Nationalsozialismus in München".
Veranstalter: Gemeinde Neubiberg/Archiv und Bibliothek, vhs Südost
Vorverkauf: vhs-Infozentrum, Gemeindebibliothek, Buchhandlung Lentner, München Ticket, Info-Tel. 089/600 12-70
Abendkasse 12,00 €, VVK/Erm. 10,00€, MMB 6,00 €, Kinder/ Jugendliche bis 18 Jahre Eintritt frei


Dozent(en)

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Kursort

Grundschule Neubiberg, Aula

Datum
Mittwoch, 30.01.2019
Uhrzeit
19:30 - 21:00 Uhr
Ort
Grundschule Neubiberg, Aula