"Süß ist der Krieg...": Der kompromisslose Pazifismus des Erasmus von Rotterdam
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Was ist Krieg, was ist Frieden? Lassen sich Kriege als „gerecht“ rechtfertigen – oder ist in jedem Fall der Frieden zu wahren? Und wenn ja: Welche Lösungen für Konflikte bleiben dann? Erasmus von Rotterdam (ca. 1466 – 1536), der große Humanist und Universalgelehrte der frühen Neuzeit, stellt sich diese Fragen mit großer Eindringlichkeit. Er zeigt sich tief verstört von der Kriegsbereitschaft der politischen und religiösen Eliten seiner Zeit – und verurteilt sie als Ausdruck der Unkenntnis über das wahre Grauen des Krieges. Stattdessen plädiert Erasmus für einen radikalen, kompromisslosen Pazifismus: Konflikte sollen nicht mit Gewalt, sondern durch Weltbürgertum, Bildung und glaubwürdig gelebte Versöhnung gelöst werden.
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