Philosophie, Psychologie und Theologie
Kurse (22)
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12 Zutaten für ein erfülltes Leben
Unter dem Motto „Wer gut sät, hat gute Chancen auf eine gute Ernte!“ erhalten Sie wichtige Impulse zu den „12 Zutaten“ für Ihre individuelle Lebensgestaltung. Wie auch beim Kochen und Essen gilt auch hier, dass nicht alles für jeden bekömmlich ist. Deshalb legen wir an diesem Abend auch großen Werte auf Selbstreflexion und eine ausgewogene Anpassung an Ihre eigenen Lebensumstände. Zu den Fragen, die wir an diesem Abend klären, gehören u.a.: Was bedeutet für mich persönlich Erfolg? Wie gestalte ich den Tag so, dass ich am Abend zufrieden mit mir (und der Welt) bin? Warum ist es so wichtig nach dem Prinzip Win-Win zu agieren und zu kommunizieren? Wie gelange ich zu einer gesunden Balance in meinem Leben?
Philosophischer Scharfsinn: Hannah Arendt
Der philosophische Scharfsinn der Denkerin Hannah Arendt ist spektakulär. Bereits als Studentin analysierte und kritisierte sie den Liebesbegriff des Kirchenvaters Augustinus. In ihrem philosophischen Hauptwerk „Vita activa – Vom tätigen Leben“ beschrieb sie mit den Grundtätigkeit „Arbeiten – Herstellen – Handeln“ grundlegenden Bedingungen der menschlichen Existenz. Unter dem Eindruck der Gräuel des zweiten Weltkriegs untersuchte sie bahnbrechend die Bedingungen totaler Herrschaft und das Wesen des Bösen.
Liebe, Freude, Hass und Ärger:
Emotionen tragen, schützen und treiben uns an. In einer Welt voller „Fastfood-Emotionen“ auf Social Media lohnt es sich, genau hinzuspüren: Wie entstehen Gefühle, wie wirken sie, und was können wir von ihnen lernen? Ein Vortrag über das, was uns im Inneren bewegt.
Nachhaltig effektiv
Dieser Kurs ist für Sie richtig, wenn Sie in Anbetracht der Vielzahl anstehender Aufgaben nicht wissen, wo Sie anfangen sollen. Die Themen, die wir bearbeiten:
- Voraussetzungen für eine effektive Arbeitsbewältigung
- Dinge wirklich geregelt kriegen
- Den Tag sinnvoll strukturieren
- Zeitfresser erkennen und „aushungern“
- Ungünstige Gewohnheiten ablegen und hilfreiche Routinen etablieren
Wenn ich gehe – was bleibt?
Wenn wir sterben, hinterlassen wir mehr als nur Erinnerungen – oft bleiben auch viele Dinge zurück, die andere für uns ordnen müssen. Wie kann ich mit Weitblick vorsorgen und meine Angelegenheiten so in Ordnung bringen, dass meine Angehörigen nicht mit allzu vielen offenen Fragen und Aufgaben zurückbleiben?
Die schwedische Tradition des DÖSTÄDNING basiert auf einer liebevollen Idee: Bereits zu Lebzeiten für Ordnung unter seinen persönlichen Besitztümern zu sorgen – im Haus, in den Unterlagen, in den Dingen –, um nach dem Tod seinen Hinterbliebenen nur das Wesentliche (und nicht einen Haufen Aufräum- und Entrümpelungsarbeit!) zu hinterlassen.
Doch wo fange ich an? Wie gehe ich vor? Wie behalte ich den Überblick? An was muss ich alles denken? Wie kann ich Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden? Wie gelingt es, persönliche Gegenstände innerhalb der Familie weiterzugeben, ohne Streit zu stiften?
All das beleuchten wir gemeinsam im Rahmen dieses Vortrags. Es geht um praktische Wege zur Vorsorge, aber auch um einen bewussten Umgang mit dem eigenen Leben, den Erinnerungen und dem, was uns wirklich etwas bedeutet.
Dabei steht nicht das Sterben im Mittelpunkt, sondern das gelebte Leben – und der Wunsch, es mit Klarheit und Wertschätzung abzurunden.
KI zwischen Entlastung, Bindung und Bedrohung
KI ist längst in vielen Bereichen unseres Alltags angekommen – als Chatbot, Assistenzsystem oder digitaler Gesprächspartner. Damit rückt zunehmend die Frage in den Mittelpunkt, welche psychologischen Wirkungen der Umgang mit solchen Systemen auf uns hat. Im Fokus stehen die menschliche Neigung, KI soziale Eigenschaften zuzuschreiben, das Vertrauen in maschinelle Antworten, die Entlastung durch ausgelagerte Denkprozesse sowie mögliche Auswirkungen auf Selbstwert und Kompetenzgefühl. Außerdem widmen wir uns der Frage, wie KI so eingesetzt werden kann, dass sie unterstützt, ohne Abhängigkeit zu fördern. Gezeigt werden Strategien für einen reflektierten Umgang mit KI, der Eigenständigkeit, Urteilskraft und Selbstwirksamkeit bewahrt.
Kursinhalte:
Vermenschlichung und soziale Zuschreibung gegenüber KI
Vertrauen in maschinelle Antworten
Entlastung durch ausgelagerte Denkprozesse
Auswirkungen auf Selbstwert und Kompetenzgefühl
Psychologische Folgen der KI-Nutzung im Alltag
KI sinnvoll nutzen: Zwischen Unterstützung, Selbststeuerung und Eigenverantwortung
Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus.
Investieren mit Gelassenheit und Zuversicht
Wir leben in unruhigen Zeiten und auch die Finanzmärkte sind vor Turbulenzen nicht gefeit. Viele von uns scheuen unter anderem auch deshalb vor einem Engagement am Aktienmarkt zurück. Es gibt einige gute Strategien, um mit diesen Unsicherheiten umzugehen und Risiken bei der Geldanlage besser zu managen. Hilfreich sind auch eine gute Selbstkenntnis und Reflexion der eigenen Ausgangslage und Ziele, um die Geldanlage souverän, umsichtig und ohne unnötige Ängste anzugehen. Im Vortrag wird an diesen Themen gearbeitet.
In Kooperation mit der Verbraucherbildung Bayern.
Feng Shui:
Wir alle kennen das Gefühl: In den Ferien, an schönen Orten, fühlen wir uns leichter, freier, lebendiger. Was wir dabei selten bemerken: Es sind oft die Räume, die uns so viel Wohlgefühl schenken. Auch in unserem Alltag wirken unsere Räume auf uns. Sie können uns gut tun oder uns am Leben hindern. Feng Shui macht diese Zusammenhänge sichtbar und gibt uns ein Werkzeug in die Hand, das in unserer westlichen Bau- und Wohnkultur weitgehend fehlt. Es verbindet Raumqualitäten mit den Menschen, die darin leben und ihren ganz konkreten Bedürfnissen. Das Ergebnis ist ein Zuhause, das nicht einfach schön aussieht, sondern das trägt: mit mehr Wohlbefinden, Stabilität und einem spürbaren Gefühl von Erfüllung, gerade in einer Zeit, die so viel Orientierung abverlangt.
Unser Kalender und seine ver-rückte(n) Geschichte(n)
Warum heißt der 12. Monat auf Latein „der Zehnte“? Was haben Cäsar und seine Geliebte Kleopatra damit zu tun? Warum kommt Kalender vom Lateinischen „Rufen“? Und warum liegt der Schalttag im Februar und der Mittwoch nicht in der Wochenmitte? Erleben Sie in diesem Bildervortrag eine weltweite Zeitreise durch die Entstehung unseres Kalenders.
Philosophie als Orientierung in Zeiten der Krise
Unsichere Zeiten verstärken die Suche nach Orientierung. In der Geschichte der Philosophie sind Krisen und der Versuch ihrer Bewältigung wohlbekannt. Die antike Ausrichtung auf das Gute (Platon, Boethius), die Gelassenheit und innere Freiheit der Stoiker (Seneca, Marc Aurel) sowie die Zurückhaltung und innere Ruhe der Skeptiker (Sextus Empiricus, Michel de Montaigne) sind klassische philosophische Grundhaltungen, die heute genauso wie damals wichtig sind.
Mehr Glück, Erfolg und Zufriedenheit durch Positive Psychologie
Die „Positive Psychologie“ setzt sich wissenschaftlich damit auseinander, welche Strategien und Verhaltensweisen zum Glück und Erfolg eines Menschen beitragen. So ist beispielsweise ein wertschätzender und vertrauensvoller Umgang miteinander nicht nur angenehm. Er trägt auch zu Ihrer Gesundheit, zu Ihrer Vitalität bei und kann sogar Ihre Lebenserwartung erhöhen. Im Webinar besprechen wir wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse und wie Sie diese in Ihrem Alltag nutzen können.
KI und die Schattenmacht des Unterbewusstseins
Der Vortrag verbindet zentrale Erkenntnisse aus der Psychologie mit aktuellen Entwicklungen der Künstlichen Intelligenz. Er zeigt, wie Angst-, Stress- und Belohnungssysteme unser Verhalten unbewusst steuern und wie KI genau diese Muster erkennt, verstärkt oder sogar sichtbar machen kann. Im Fokus steht die Wechselwirkung zwischen neurobiologischen Mechanismen und algorithmischer Musteranalyse: Verstärkt KI unsere „dunklen“ Impulse oder kann sie uns helfen, sie besser zu verstehen und bewusster mit ihnen umzugehen?
Philosophie als Orientierung in Zeiten der Krise
In der Moderne stellt sich die philosophische Frage nach dem Sinn der menschlichen Existenz neu. Sinn ist nicht mehr selbstverständlich gegeben, das menschliche Dasein wird zur Herausforderung. Denker wie Søren Kierkegaard, Friedrich Nietzsche, Jean-Paul Sartre und Albert Camus ringen mit Ungewissheit, Angst und Verlust von Moralität, geben jedoch zugleich auch neue existentielle Antworten im Umgang mit Unsicherheit und menschlicher Selbstverantwortung.
Kopf, Bauch, Kontostand:
Manche Menschen können gut mit Geld umgehen, andere stehen ständig auf Kriegsfuß mit ihren Finanzen. Erstaunlicherweise ist das ganz unabhängig davon, wie viel Geld tatsächlich zur Verfügung steht. Woran liegt es also, dass wir so unterschiedlich und manchmal auch irrational mit Geld umgehen? Im Vortrag erfahren Sie, wie Verhaltensmuster, Glaubenssätze und Werte zum Teil unbewusst unser Verhältnis zum Geld prägen. Dieses Wissen kann helfen, künftig besser mit Geld umzugehen.
In Kooperation mit der Verbraucherbildung Bayern.
Souveränität – sich selbstsicher fühlen und souverän auftreten
Auch wenn Sie sich in den meisten Situationen sicher fühlen, wir alle haben unsere Momente, in denen wir uns nicht selbstsicher fühlen. Das führt zu Vermeidung relevanter Aktionen oder zumindest zu einer unsicheren Außenwirkung. Dieses Training zeigt Ihnen mentale und rationale Techniken, mit denen Sie sich sicherer fühlen werden, wenn es darauf ankommt. Es zeigt Ihnen auch, wie Sie durch Körpersprache und Sprache auf andere souverän wirken. Mit diesen wirkungsvollen Methoden ist es realistisch, sich in allen Situationen sicher zu fühlen. Das Seminar ist ausgerichtet auf berufliche Ziele: sich durchsetzen, überzeugen und verkaufen, sympathisch wirken, präsentieren, auftreten gegenüber Kunden, Kollegen und Vorgesetzten (Stichworte: Bewerbungsgespräche, gekonnt Nein sagen, Mobbing, Smalltalk) und die eigenen Karriereziele erreichen. Die Methoden greifen jedoch auch in privaten Bereichen: Familie, Beziehungen, Flirten, ein selbstsicheres Vorbild für Ihre Kinder usw.
Trauer bewältigen
Trauer ist ein Gefühl, das jeden von uns früher oder später treffen wird. Nicht nur nach dem Tod eines geliebten Menschen empfinden wir Trauer, auch einschneidende Veränderungen wie Arbeitslosigkeit, Scheidung und Umzug können Kummer bereiten. Wie kann Trauer „gelingen“? Dieser Vortrag gibt Einblicke in Trauerprozesse nach Verena Kast und Elisabeth Kübler-Ross sowie Anregungen zur Bewältigung von Trauer.
Philosophie als Orientierung in Zeiten der Krise
Seit der Antike beschäftigen sich Philosophinnen und Philosophen mit Pflicht, Recht und Verbindlichkeit. Bei Platon ergibt sich das „Gebührende“ aus der Einsicht in das Gute, die Stoiker binden Pflicht an angemessenes Handeln im Einklang mit der Natur. Cicero zeigt in seiner Schrift „Von den Pflichten“, wie Pflicht, Tugend und Gemeinwohl zusammenhängen. In der Neuzeit verschiebt sich der Schwerpunkt: Thomas Hobbes stellt die natürlichen Rechte des Einzelnen an den Anfang; Pflichten entstehen erst durch Vertrag. Immanuel Kant hingegen bindet Pflicht an ein allgemeines moralisches Gesetz, das auch das Recht begründet. Unter dem Eindruck des zweiten Weltkriegs stellt Simone Weil die Pflicht vor das Recht: Während Rechte an Bedingungen geknüpft sind, gelten Pflichten als unbedingt und überindividuell bindend. Beide Konzepte sind für das Funktionieren einer Gesellschaft notwendig.
Ich sage JA zu mir selbst
Wer für gut für sich selbst sorgt, kennt und achtet die eigenen Bedürfnisse, und steigert so sein seelisches und körperliches Wohlbefinden. „Ja“ zu den eigenen Grenzen und Bedürfnissen zu sagen bedeutet oftmals gleichzeitig „nein“ zu jemand anderem sagen zu müssen. Dies fällt uns oft schwer, weil es sich egoistisch anfühlt. Jedoch, das eigene Ich auf Dauer zu vernachlässigen führt zu innerem Stresserleben und Erschöpfung sowie zu körperlichen Beschwerden wie Migräne und Rückenschmerzen. Manchmal nimmt man sich so sehr zurück, dass man verlernt die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen. In diesem Workshop erhalten Sie wertvolle Impulse, wie Sie sich und Ihre Bedürfnisse wieder spüren und sich selbstfürsorglich dafür einsetzen.
Plötzlich ohne Arbeit – und jetzt?
Arbeit ist nicht nur anstrengend, sondern auch Lebensinhalt. Selbst dann, wenn es unsere Entscheidung war, aufzuhören zu arbeiten, kann dieser Schritt überraschend zu einer inneren Krise führen. Was kann in dieser Situation helfen? Sich sortieren, sich die richtigen Fragen stellen, sich neu ausrichten, unter anderem mit der japanischen Methode Ikigai.
Viele Menschen unterschätzen, was es für unsere Psyche bedeutet, eine wichtige Aufgabe, eine Struktur und ein Team von heute auf morgen zu verlieren. Für Motivation und Lebensfreude brauchen wir ein neues Ziel, bei dem auch Herz und Gefühl mit einbezogen werden. Mit den vier Fragen des Ikigai tasten wir uns an ein solches Ziel heran. Sobald dieses erkennbar wird, entwickeln wir Mut und Zuversicht.
Der Vortrag richtet sich an Personen mit einem Arbeitsende durch vorzeitige Auflösung und Kündigung.
Mann bleibt Mann, Frau bleibt Frau und warum wir einander oft nicht verstehen
Zwischen Emanzipation, Gleichberechtigung und neuen Rollenbildern ist etwas verloren gegangen: die lebendige Polarität zwischen Mann und Frau. Viele Beziehungen wirken funktional – aber nicht mehr nährend. Gespräche drehen sich im Kreis, Nähe wird kompliziert, Konflikte nehmen zu. Was, wenn wir das Ur-Weibliche und das Ur-Männliche nicht als überholte Konzepte, sondern als zeitlose Kräfte verstehen? Das Ur-Weibliche steht für Intuition, Empfänglichkeit, emotionale Tiefe und verbindende Präsenz. Das Ur-Männliche verkörpert Klarheit, Ausrichtung, Schutz, Verantwortung und innere Führung. Beide Prinzipien leben in jedem Menschen – doch in Partnerschaften entsteht Spannung, wenn sie verzerrt, unterdrückt oder gegeneinander ausgespielt werden. Besonders dort, wo traditionelle Werte auf moderne Lebensentwürfe treffen, zeigt sich dieses Spannungsfeld deutlich:
- Warum fühlen sich viele Frauen nicht wirklich gehalten?
- Warum erleben sich viele Männer als permanent kritisiert oder innerlich unter Druck?
- Und weshalb wirkt Nähe oft anstrengend statt stärkend?
Der Vortrag beleuchtet typische Beziehungsdynamiken, verdeckte Machtkämpfe und die psychologischen Hintergründe hinter wiederkehrenden Konflikten. Zugleich werden konkrete Lösungswege aufgezeigt: innere Klärung statt Schuldzuweisung, bewusste Polarität statt Gleichmacherei, Kommunikation aus Präsenz statt Reaktion. Ein Abend für Frauen und Männer, die Beziehung nicht „reparieren“, sondern auf einer tieferen Ebene verstehen und neu gestalten möchten. Mit Impulsen zur Selbstreflexion – und der Einladung, das Miteinander wieder als Kraftquelle zu erleben.