Naturwissenschaften & Technik
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Funkamateur werden – mit der N-Lizenz
Der Amateurfunk ist ein faszinierendes, technisch vielseitiges und zugleich internationales Hobby, das Menschen jeden Alters begeistert. Wer sich für Technik, Funk, Elektronik, Computer, Naturwissenschaften oder weltweite Kommunikation interessiert, findet im Amateurfunk unzählige spannende Möglichkeiten. Mit unserem Amateurfunkkurs zur Klasse N bieten wir einen idealen Einstieg in diese einzigartige Welt.
Amateurfunk bedeutet weit mehr als nur das Sprechen per Funk. Funkamateure experimentieren mit moderner Funktechnik, bauen eigene Antennen, nutzen digitale Übertragungsverfahren, kommunizieren über Satelliten oder sogar über Funksignale, die am Mond reflektiert werden. Auch Notfunk, also die Kommunikation bei Ausfall herkömmlicher Netze, spielt eine wichtige Rolle. Darüber hinaus fördert Amateurfunk technisches Verständnis, logisches Denken und internationale Kontakte – Funkverbindungen rund um den Globus gehören ganz selbstverständlich dazu.
Da Funkamateure auf den Frequenzbändern viele Freiheiten genießen, die man bei anderen Funkdiensten nicht findet, ist zur aktiven Teilnahme am Amateurfunk eine Prüfung nötig. Der Kurs bereitet gezielt auf die Amateurfunkprüfung der Klasse N vor, die bei der Bundesnetzagentur abgelegt wird. Die Klasse N ist der ideale Einstieg für Anfänger und ermöglicht den Betrieb eigener Funkgeräte auf ausgewählten Frequenzbändern mit moderner Technik.
Der Lehrgang umfasst insgesamt 10 Doppelstunden, in denen die notwendigen Grundlagen verständlich und praxisnah vermittelt werden. Behandelt werden unter anderem rechtliche Grundlagen, Betriebstechnik, elektrische Grundkenntnisse sowie Sicherheitsaspekte. Praktische Beispiele, Demonstrationen und erste Funkversuche sorgen dafür, dass die Inhalte anschaulich und leicht nachvollziehbar bleiben. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – Interesse und Neugier genügen.
Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses und bestandener (kostenpflichtiger) Prüfung bei der Bundesnetzagentur erhält man ein offizielles Amateurfunkzeugnis und ein persönliches Rufzeichen. Damit eröffnet sich der Zugang zu einer weltweiten Gemeinschaft von Funkamateuren und zu einem Hobby, das Technik, Kreativität, Experimentierfreude und Kommunikation auf einzigartige Weise verbindet.
Entdecken Sie den Amateurfunk – ein Hobby mit Zukunft, Tradition und unbegrenzten Möglichkeiten.
RISK Podiumsdiskussion 2026
HINWEIS: Eine Präsenz-Teilnahme an der Veranstaltung ist nicht mehr möglich. Bitte melden Sie sich ggf. bei Interesse für die Onlineübertragung an.
Das Forschungszentrum RISK der Universität der Bundeswehr München und die vhs SüdOst laden Sie zur Podiumsdiskussion „Zivilschutz im Wandel – Eigenverantwortung als Grundlage für Sicherheit“ ein.
Die Veranstaltung findet am 13. Oktober 2026 um 17.00 Uhr im UniCasino auf dem Campus der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg statt.
Inhalt:
Warum ist Eigenverantwortung im Zivilschutz heute so entscheidend? In einer Zeit, in der Naturkatastrophen wie Hochwasser oder Stürme, politische Unsicherheiten sowie globale Krisen, Pandemien bis zu Cyberangriffen immer häufiger und unberechenbarer werden, rückt das Thema Zivilschutz zunehmend in den Fokus. Doch was bedeutet das konkret für uns als Gesellschaft und als Bürgerin und Bürger? Und wie können wir uns besser auf Notfälle vorbereiten, um im Ernstfall handlungsfähig zu bleiben? Ist Eigenverantwortung der Schlüssel zur Resilienz?
Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion. Denn eines ist klar: Zivilschutz ist kein Thema, das allein in der Verantwortung von Politik, Behörden, Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, Blaulichtorganisationen, dem THW oder anderen Entscheidungsträgern liegt. Jeder kann und soll einen Beitrag leisten. Eigenverantwortung im Zivilschutz ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Sie stärkt nicht nur die individuelle Handlungsfähigkeit und Widerstandsfähigkeit, sondern auch den Zusammenhalt in der Gesellschaft.
In der Podiumsdiskussion teilen Fachleute aus Praxis und Wissenschaft mit Ihnen ihre Erfahrungen und Erkenntnisse, was es von der Gemeinschaft und jeden und jeder Einzelnen braucht, um eine sichere und widerstandsfähige Zukunft zu ermöglichen.
Wir freuen uns auch auf Ihre aktive Teilnahme. Stellen Sie Fragen an unsere Expertinnen und Experten. Tauschen Sie sich aus mit anderen Teilnehmenden und nehmen Sie wertvolle Impulse für Ihren Alltag mit.
Ablauf (Stand: 05.06.2026)
16:30 Uhr Eintreffen der Präsenz-Teilnehmenden am Westtor Universität der Bundeswehr München (bitte gültigen Personalausweis oder Reisepass mitbringen!)
16:55 Uhr Beginn des Livestreams
17:00 Uhr Beginn der Podiumsdiskussion
Moderation: Prof. Dr. Ursula Münch (Akademie für Politische Bildung Tutzing)
Teilnehmende:
Prof. Dr.-Ing. habil. (E. E.) Norbert Gebbeken (Universität der Bundeswehr München, Sprecher FZ RISK)
Johanne Peter (Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V., stellvertretende Fachbereichsleiterin des Fachbereichs Bevölkerungsschutz)
Dr. Michèle Roth-Dührkoop, Referatsleiterin Referat K.4 - Bevölkerungsverhalten in Krisen Abteilung K - Bevölkerungsresilienz und Kommunikation Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)
Prof. Dr. Dr. Johannes Wallacher, Präsident der Hochschule für Philosophie München
18:30 Uhr Ende der Podiumsdiskussion
bis 19.30 Uhr Get-Together mit den Sprecher*innen
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Dozenten-Team
Kohlendioxid als Rohstoff: Wie schließen wir den Kreislauf?
Erdöl und Erdgas dienen seit Jahrzehnten und bis heute in großem Maße weltweit als Energieträger und Rohstoffe für die chemische Industrie, und bleiben zentral für Energiesicherheit und wirtschaftliche Stabilität.
Trotz des steigenden Angebots an alternativer Energie vieler Bereiche können wir nicht auf chemische Energieträger verzichten.
Und für Kunststoffe und andere Produkte der chemischen Industrie brauchen wir weiterhin Kohlenstoffquellen.
Wie können wir dennoch langfristig unsere Rohstoffbasis diversifizieren und technologische Führungsfähigkeit sichern?
Die Nutzung von Kohlendioxid und Methan bietet Möglichkeiten, Kohlenstoff effizient im Kreislauf zu führen und gleichzeitig neue industrielle Wertschöpfungsketten zu erschließen.
Wie kann das konkret funktionieren? Welche Forschungsansätze sind vielversprechend, und wo stehen wir mit der technologischen Entwicklung? Wie lässt sich der Transfer von der Grundlagenforschung in die Anwendung beschleunigen? Die Integration von Katalyse, KI-gestützter Werkstoffforschung und skalierbarer Ingenieurtechnik sind vielversprechende Ansätze in diesem Bereich.
Claus Daniel leitet das Advanced Energy Technologies Directorate am Argonne National Laboratory und hat eine Joint-Position an der University of Chicago Pritzker School of Molecular Engineering.
Er promovierte in Materialwissenschaften an der Universität des Saarlandes in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Metallforschung Stuttgart.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.
Pionierinnen der Naturwissenschaften
Caroline Herschel (1750 – 1848) war eine Pionierin der Astronomie. Von Hannover nach England migriert, unterstützte sie dort ihren Bruder William Herschel nicht nur bei der Entdeckung des Planeten Uranus, sondern leistete selbst wichtige Beiträge der Himmelsbeobachtung. Sie entdeckte acht Kometen und erstellte präzise Sternkataloge. Der Vortrag zeigt, wie sie sich trotz gesellschaftlicher Hindernisse als Wissenschaftlerin etablierte und mit Ehrungen wie der Goldmedaille der Royal Astronomical Society ausgezeichnet wurde.
Apothekarium Neubiberg mit Garten
Das Apothekarium Neubiberg ist ein faszinierendes Museum in der ehemaligen Hubertus-Apotheke Valentin Mayring. Hier erleben Sie eine einzigartige Reise durch die Geschichte des pharmazeutischen Kunsthandwerks. Das Museum zeigt historische Standgefäße aus Porzellan, Holz und Glas, uralte Arbeitsgeräte aus Bronze und Messing sowie original ausgestattete Reiseapotheken mit authentischem Inhalt. Entdecken Sie auch exotische und kuriose Objekte, die einst in Apotheken und Wunderkammern zu finden waren, um die Kunden zu beeindrucken. Ein Besuch im Apothekarium ist eine spannende Zeitreise für alle, die sich für Geschichte, Medizin und das kunstvolle Handwerk der Pharmazie begeistern!
Bei gutem Wetter schauen wir auch in den parkähnlichen Garten mit Heilpflanzenbeeten, Naturwiese und historischem Baumbestand. Hier können Sie volksheilkundlich Verwertbares kennenlernen, im Herbst vor allem Früchte, Rinden und Wurzeln.
Mobilitätseingeschränkte Personen werden gebeten, vorab Kontakt zur vhs SüdOst aufzunehmen.
Die Abschottung der Welt: Als Juden vor verschlossenen Grenzen standen. 1933–1945
In Deutschland drangsaliert und verfolgt, versuchten viele Juden verzweifelt, sich ins Ausland zu retten.
Doch potenzielle Zufluchtsstaaten schlossen ihre Grenzen und schotteten sich mit jeder weiteren deutschen Expansion stärker ab.
Der Völkerbund und die US-Regierung bemühten sich erfolglos, die Flüchtlingspolitik zu koordinieren: Auf der Konferenz im französischen Évian berieten im Juli 1938 Staaten und Hilfsorganisationen über die Aufnahme von Flüchtlingen - ohne Ergebnis. Die Nazis höhnten, niemand wolle die Juden haben.
Weil Flüchtlingen eine reguläre Einreise verwehrt blieb, bestiegen sie seeuntüchtige Boote, bezahlten Fluchthelfer und gingen illegale Wege, um sich in Sicherheit zu bringen.
Susanne Heim ist Historikerin und Politikwissenschaftlerin.
Sie war Projektleiterin der wissenschaftlichen Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933 bis 1945", Gastprofessorin in Wien und hat an einschlägigen Institutionen und Archiven in Jerusalem, Washington, Cincinnati und New York geforscht.
Pionierinnen der Naturwissenschaften
Die aus Polen stammende Marie Curie (1867 – 1934) leistete Außergewöhnliches zur Erforschung des erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckten Phänomens der Radioaktivität. Für ihre Arbeiten erhielt sie gleich zweimal – 1903 und 1911 – den Nobelpreis. 1906 wurde sie als erste Frau auf einen Lehrstuhl für Physik an der Pariser Sorbonne berufen. Doch sie wurde auch tragisches Opfer ihrer Forschungen. Die Veranstaltung skizziert die Arbeiten und die Karriere Marie Curies im Spannungsfeld der Frauenemanzipation des beginnenden 20. Jahrhunderts sowie in der Zeit des europäischen Nationalismus.
Versunkene Welten: Ruinenstädte in der Antike von Troja bis Pompeji
Heutzutage spazieren Millionen von Besuchern durch antike Ruinenstädte.
Voll Bewunderung studieren wir die verfallenen Gebäude und Monumente und stellen uns vor, wie der Alltag der Menschen damals ausgesehen haben mag.
Nostalgie und romantische Wehmut angesichts des Untergangs der alten Kulturen sind jedoch moderne Phänomene.
Im Altertum ging man mit den zahlreichen zerstörten Städten, die schon damals im Mittelmeerraum allgegenwärtig waren, wesentlich pragmatischer um: Ruinen hatten nichts Positives an sich, sie wurden entweder beseitigt oder schlichtweg ignoriert.
Martin Zimmermann zeigt in diesem Vortrag, wie die Menschen in der Antike selbst auf bedeutende Stätten wie Troja, Mykene, Ninive und Pompeji geblickt haben.
Er lehrt Alte Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gerda Henkel Stiftung statt.
Naturgarten im Herbst und Winter
Wie können wir der Natur in unseren Gärten im Winterhalbjahr helfen? Der Herbst ist eine gute Gelegenheit, um heimische Gehölze zu pflanzen, der Heckenschnitt erfolgt ab besten im Spätwinter. Staudengärten bieten wichtige Winterquartiere für Insektenlarven, wenn sie erst im Frühjahr geschnitten werden. So kann es auch hilfreich sein, ungemähte Wieseninseln über den Winter stehen zu lassen. Und natürlich bieten wir Tieren wie Igeln & Co. wertvolle Rückzugsräume, wenn wir Laub und Totholz einfach im Garten liegenlassen. Das Motto lautet: Mehr Mut zum wilden Wintergarten anstatt alles wie gewohnt „ratzeputz“ leerzufegen.
In Kooperation mit dem Landkreis München im Rahmen des Projekts „NaturVielfalt Leben im Landkreis München“. Das Projekt wird gefördert im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums.
Künstliche Intelligenz und Bildung – Lernen mit und lernen trotz KI
Künstliche Intelligenz wird zunehmend Teil von Alltag, Arbeitswelt und Schule. KI kann uns bei komplexen Aufgaben unterstützen, von Routinetätigkeiten entlasten und Lernprozesse gezielt begleiten.
Gleichzeitig birgt eine Überdelegation kognitiver Aufgaben an KI das Risiko, dass wesentliche Kompetenzen verloren gehen oder gar nicht erst erworben werden.
Der Vortrag zeigt auf, wie KI-Systeme und deren Nutzung gestaltet werden können, um Kompetenzverlust entgegenzuwirken.
Ute Schmid ist Mitglied im Direktorium und im Geschäftsleitenden Ausschuss des bidt. Sie ist Professorin für Kognitive Systeme an der Universität Bamberg und lehrt und forscht seit vielen Jahren im Bereich Künstliche Intelligenz mit Fokus auf menschenähnliches maschinelles Lernen und Methoden für interaktives und erklärendes Lernen. Ute Schmid ist Mitglied im Bayerischen KI-Rat und EurAI Fellow.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Bayerischen Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt) statt.
Pionierinnen der Naturwissenschaften
Die Österreicherin Lise Meitner (1878 – 1968) zählt zu den ersten Frauen, die an der Wiener Universität in Physik promovierten. Sie gilt als führende Forscherin auf dem Gebiet der Radioaktivität, arbeitete eng mit Otto Hahn zusammen und lieferte gemeinsam mit ihrem Neffen Otto Frisch die theoretische Erklärung der 1938 von Hahn und Fritz Strassmann durchgeführten Kernspaltung. Der Vortrag skizziert Meitners Biografie und zeigt, welchen wissenschaftlichen Anteil sie an der Kernspaltung besaß.
Klimakommunikation
Klimaschutz klingt eindeutig – und bleibt im Alltag doch oft abstrakt, weit entfernt und schwer greifbar. Denn was nicht direkt sichtbar oder spürbar ist, wird leicht verdrängt. Neue Technologien wie VR können helfen, komplexe Zusammenhänge, mögliche Folgen und konkrete Handlungsräume unmittelbar erfahrbar zu machen. Der Vortrag zeigt anhand praktischer Beispiele und aktueller Forschung, wie immersive Medien Klimakommunikation anschaulicher, emotionaler und wirkungsvoller gestalten können.
Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus.
KI: Richtig gefragt? Gute Antwort bekommen!
Ein „Prompt“ ist die Eingabe, die Sie einer Künstlichen Intelligenz geben, um eine Antwort zu bekommen. Damit KI im Alltag ein nützliches Werkzeug ist, muss diese Eingabe gut formuliert sein. Anhand konkreter Beispiele sehen Sie im Kurs, wie Sie die Qualität von KI-Antworten verändern können. Wir üben gemeinsam am KI-Sprachmodell (ChatGPT. Gemini), wie man gute Fragen stellt und der KI klare Anweisungen gibt.
Der Kurs richtet sich an Menschen, die mit KI bisher wenig Erfahrungen haben, mindestens aber wissen, wie man im Internet surft und wie man einen Browser benutzt.
Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus.
KI: Wie arbeiten wir mit KI-Agenten zusammen?
KI-Agenten übernehmen Aufgaben, planen selbstständig und arbeiten mit uns zusammen – aber wie funktioniert das in der Praxis? In dieser Veranstaltung erfahren Sie, wie Sie KI-Agenten sinnvoll einsetzen, ihre Möglichkeiten realistisch einschätzen und souverän mit ihnen arbeiten. Für alle, die wissen möchten, wie man mit Künstlicher Intelligenz im Alltag zusammenarbeiten kann.
Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus.
KI und Menschenrechte
Künstliche Intelligenz verändert unsere Gesellschaft rasant. Das hat auch Folgen für zentrale Menschenrechte: Es stellen sich viele Fragen: Können Algorithmen diskriminierend wirken? Wie kann Privatsphäre im Zeitalter digitaler Überwachung geschützt werden? Welche Herausforderungen stellen sich durch KI-Nutzung für Meinungsbildung, Meinungsfreiheit und demokratische Prozesse? Welche Auswirkungen hat KI-Nutzung auf Arbeit und soziale Rechte? Und wie sieht es eigentlich mit der Regulierung und Verantwortung bei KI-Systemen aus? Der Vortrag zeigt, wo Risiken entstehen, aber auch, welche Chancen KI für den Schutz und die Stärkung von Rechten bieten könnte.
Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus.
Basiswissen Künstliche Intelligenz:
KI-Werkzeuge sind die Treiber der derzeitigen Medienrevolution: Text, Bild oder Video, mittlerweile wirken KI-generierte Inhalte täuschend echt. Oft erzeugen diese ein Unbehagen bei breiten Teilen des Publikums. Im Kurs wird deswegen erklärt: Was meinen wir mit „Künstlicher Intelligenz"? Wie funktionieren Anwendungen wie ChatGPT oder Midjourney überhaupt? Für welche Aufgaben kann ich selbst generative KI verwenden und für welche lieber nicht? Mit Praxisbeispielen wird Basiswissen dazu vermittelt. Außerdem wird gezeigt, wie KI-Werkzeuge die Medieninhalte verändern, welche positiven und negativen Folgen sie haben. Dabei werden Phänomene wie KI-Slop oder LLM-Grooming besprochen. Im Kurs gibt es viel Raum für Fragen und Diskussionen.
Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus.
Veränderungsstress. Warum tun sich Gesellschaften mit Veränderungen so schwer?
Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, wie Menschen Veränderungen wahrnehmen und wie unterschiedliche Gruppen auf sozialen Wandel reagieren.
Es soll gezeigt werden, dass ein Teil unserer gegenwärtigen Konflikte mit der starken Dynamisierung der Gesellschaft zu tun haben.
Es wird auch diskutiert, wie sich Kontinuitätsbedürfnisse und Veränderungsanforderungen miteinander kombinieren lassen.
Steffen Mau ist Professor für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und Direktor des Max-Planck-Instituts zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften in Göttingen.
2021 erhielt er den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Seine Bücher Ungleich Vereint. Warum der Osten anders bleibt (2024) sowie die gemeinsam mit Thomas Lux und Linus Westheuser verfasste Studie Triggerpunkte. Konsens und Konflikt in der Gegenwartsgesellschaft (2023) standen monatelang auf der Sachbuch-Bestenliste und auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste. Für Ungleich Vereint erhielt er außerdem den Bayrischen Buchpreis 2024 und stand auf der Shortlist für den Sachbuchpreis des Norddeutschen Rundfunks.
Gemeinsames und Kurioses unter den Sprachen Europas
Wir machen uns auf eine Rundreise durch die Eurolinguistik, jene Wissenschaft, die nach den Gemeinsamkeiten unter den Sprachen Europas sucht.
Wir durchstreifen die Gebiete Wortschatz, Grammatik, Aussprache, Schreibung und Kommunikationsgepflogenheiten.
Wie drückt sich die europäische Sichtweise im Wortschatz aus? Aus welchen Sprachen haben die Europäer gerne Wörter übernommen?
Welche typischen Grammatik-, Aussprache- und Schreibkonventionen gibt es? Welche Gepflogenheiten gibt es beim Austausch miteinander?
Und: auf welche Kuriositäten stoßen wir?
Joachim Grzega ist einer der führenden Eurolinguisten.
Er leitet an der VHS Donauwörth den Projektbereich “Innovative Europäische Sprachlehre (InES)” und lehrt an der Universität Eichstätt.
Trump und die MAGA-Bewegung
"Gibt es einen Trumpismus ohne Trump?
Wie wird sich die MAGA-Bewegung angesichts der immer eklatanter werdenden Führungsschwäche des alternden Präsidenten weiterentwickeln?
Wie sieht es in der MAGA-Bewegung intern aus?
Der Vortrag zeichnet ein Innenbild der rivalisierenden Strömungen der trumpistischen Szene in den USA im Umfeld der anstehenden Zwischenwahlen und analysiert die Stärkeverhältnisse innerhalb der rechten Szene in den USA."
Michael Hochgeschwender lehrt Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Denken wie das Gehirn – Der Aufbruch ins Zeitalter der neuromorphen Intelligenz
Neuartige Chips verbinden Prinzipien des menschlichen Gehirns mit moderner Technologie. Dieser Vortrag zeigt, wie neuromorphe Systeme durch künstliche Neuronen, Energieeffizienz und Lernfähigkeit klassische KI-Ansätze revolutionieren.