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Wasserknappheit im Mittelmeerraum und ihre unsichtbare Rolle für Deutschlands Ernährung

Die Nahrungsproduktion im Mittelmeerraum steht im Spannungsfeld von zunehmender Wasserknappheit, Klimawandel und wachsender Nachfrage. Steigende Temperaturen, sinkende Niederschläge und eine intensive landwirtschaftliche Nutzung verschärfen den Druck auf ohnehin begrenzte Wasserressourcen. Gleichzeitig bleibt die Region ein zentraler Lieferant für Agrarprodukte, sodass auch Deutschland in hohem Maße von Importen aus wasserarmen Gebieten abhängig ist. Diese Verflechtungen werfen Fragen nach Nachhaltigkeit, Resilienz und globaler Verantwortung auf.

Der Vortrag gibt einen Überblick über Treiber und Restriktionen der landwirtschaftlichen Produktion im Mittelmeerraum und beleuchtet die Wechselwirkungen zwischen Wasser, Energie, Ernährungssystemen und Ökosystemen. Dabei werden Zielkonflikte zwischen Produktivität, Ressourcenschutz und ökonomischer Entwicklung diskutiert.

Ergänzend werden Ergebnisse aus aktuellen Forschungsprojekten vorgestellt, insbesondere aus FrontAg Nexus und AgriPV-Nexus. Diese zeigen, wie integrierte Ansätze, etwa im Rahmen des Water-Energy-Food-Ecosystem Nexus oder durch innovative Technologien wie Aquaponik, Hydroponik oder Agri-Photovoltaik, zur effizienteren Nutzung von Wasser und zur Anpassung an den Klimawandel beitragen können. Der Vortrag verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit konkreten Beispielen und lädt zur Diskussion über nachhaltige Ernährungssysteme ein.

 

In Kooperation mit der Universität der Bundeswehr München.

 

Treffpunkt ist um 17:30 Uhr an der Universität der Bundeswehr (Details nach Anmeldung).

Bitte gültiges Ausweisdokument mitbringen. Vorherige namentliche Anmeldung erforderlich.

 

Anmeldeschluss: 08.12.2026

Material

Bitte mitbringen: gültiges Ausweisdokument