Naturwissenschaften & Technik
Kurse (71)
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Funkamateur werden – mit der N-Lizenz
Der Amateurfunk ist ein faszinierendes, technisch vielseitiges und zugleich internationales Hobby, das Menschen jeden Alters begeistert. Wer sich für Technik, Funk, Elektronik, Computer, Naturwissenschaften oder weltweite Kommunikation interessiert, findet im Amateurfunk unzählige spannende Möglichkeiten. Mit unserem Amateurfunkkurs zur Klasse N bieten wir einen idealen Einstieg in diese einzigartige Welt.
Amateurfunk bedeutet weit mehr als nur das Sprechen per Funk. Funkamateure experimentieren mit moderner Funktechnik, bauen eigene Antennen, nutzen digitale Übertragungsverfahren, kommunizieren über Satelliten oder sogar über Funksignale, die am Mond reflektiert werden. Auch Notfunk, also die Kommunikation bei Ausfall herkömmlicher Netze, spielt eine wichtige Rolle. Darüber hinaus fördert Amateurfunk technisches Verständnis, logisches Denken und internationale Kontakte – Funkverbindungen rund um den Globus gehören ganz selbstverständlich dazu.
Da Funkamateure auf den Frequenzbändern viele Freiheiten genießen, die man bei anderen Funkdiensten nicht findet, ist zur aktiven Teilnahme am Amateurfunk eine Prüfung nötig. Der Kurs bereitet gezielt auf die Amateurfunkprüfung der Klasse N vor, die bei der Bundesnetzagentur abgelegt wird. Die Klasse N ist der ideale Einstieg für Anfänger und ermöglicht den Betrieb eigener Funkgeräte auf ausgewählten Frequenzbändern mit moderner Technik.
Der Lehrgang umfasst insgesamt 10 Doppelstunden, in denen die notwendigen Grundlagen verständlich und praxisnah vermittelt werden. Behandelt werden unter anderem rechtliche Grundlagen, Betriebstechnik, elektrische Grundkenntnisse sowie Sicherheitsaspekte. Praktische Beispiele, Demonstrationen und erste Funkversuche sorgen dafür, dass die Inhalte anschaulich und leicht nachvollziehbar bleiben. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – Interesse und Neugier genügen.
Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses und bestandener (kostenpflichtiger) Prüfung bei der Bundesnetzagentur erhält man ein offizielles Amateurfunkzeugnis und ein persönliches Rufzeichen. Damit eröffnet sich der Zugang zu einer weltweiten Gemeinschaft von Funkamateuren und zu einem Hobby, das Technik, Kreativität, Experimentierfreude und Kommunikation auf einzigartige Weise verbindet.
Entdecken Sie den Amateurfunk – ein Hobby mit Zukunft, Tradition und unbegrenzten Möglichkeiten.
Veränderungsstress. Warum tun sich Gesellschaften mit Veränderungen so schwer?
Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, wie Menschen Veränderungen wahrnehmen und wie unterschiedliche Gruppen auf sozialen Wandel reagieren.
Es soll gezeigt werden, dass ein Teil unserer gegenwärtigen Konflikte mit der starken Dynamisierung der Gesellschaft zu tun haben.
Es wird auch diskutiert, wie sich Kontinuitätsbedürfnisse und Veränderungsanforderungen miteinander kombinieren lassen.
Steffen Mau ist Professor für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und Direktor des Max-Planck-Instituts zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften in Göttingen.
2021 erhielt er den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Seine Bücher Ungleich Vereint. Warum der Osten anders bleibt (2024) sowie die gemeinsam mit Thomas Lux und Linus Westheuser verfasste Studie Triggerpunkte. Konsens und Konflikt in der Gegenwartsgesellschaft (2023) standen monatelang auf der Sachbuch-Bestenliste und auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste. Für Ungleich Vereint erhielt er außerdem den Bayrischen Buchpreis 2024 und stand auf der Shortlist für den Sachbuchpreis des Norddeutschen Rundfunks.
Gemeinsames und Kurioses unter den Sprachen Europas
Wir machen uns auf eine Rundreise durch die Eurolinguistik, jene Wissenschaft, die nach den Gemeinsamkeiten unter den Sprachen Europas sucht.
Wir durchstreifen die Gebiete Wortschatz, Grammatik, Aussprache, Schreibung und Kommunikationsgepflogenheiten.
Wie drückt sich die europäische Sichtweise im Wortschatz aus? Aus welchen Sprachen haben die Europäer gerne Wörter übernommen?
Welche typischen Grammatik-, Aussprache- und Schreibkonventionen gibt es? Welche Gepflogenheiten gibt es beim Austausch miteinander?
Und: auf welche Kuriositäten stoßen wir?
Joachim Grzega ist einer der führenden Eurolinguisten.
Er leitet an der VHS Donauwörth den Projektbereich “Innovative Europäische Sprachlehre (InES)” und lehrt an der Universität Eichstätt.
Trump und die MAGA-Bewegung
"Gibt es einen Trumpismus ohne Trump?
Wie wird sich die MAGA-Bewegung angesichts der immer eklatanter werdenden Führungsschwäche des alternden Präsidenten weiterentwickeln?
Wie sieht es in der MAGA-Bewegung intern aus?
Der Vortrag zeichnet ein Innenbild der rivalisierenden Strömungen der trumpistischen Szene in den USA im Umfeld der anstehenden Zwischenwahlen und analysiert die Stärkeverhältnisse innerhalb der rechten Szene in den USA."
Michael Hochgeschwender lehrt Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Denken wie das Gehirn – Der Aufbruch ins Zeitalter der neuromorphen Intelligenz
Neuartige Chips verbinden Prinzipien des menschlichen Gehirns mit moderner Technologie. Dieser Vortrag zeigt, wie neuromorphe Systeme durch künstliche Neuronen, Energieeffizienz und Lernfähigkeit klassische KI-Ansätze revolutionieren.
Wie einfach kann ein lebendes System sein?
Die Biologie definiert die Zelle als kleinste Einheit des Lebens. Aber selbst die einfachsten Zellen auf der Erde sind unglaublich komplex, so dass es praktisch unmöglich ist, sie in ihrer Gesamtheit zu verstehen.
Auch haben wir noch immer keine Kenntnis davon, wie die erste Zelle überhaupt entstanden sein könnte.
Aus diesem Grund versuchen wir, wesentliche Prozesse des Lebens aus einfachen biologischen Bausteinen nachzubilden, um eine Vorstellung von den physikalischen und chemischen Bedingungen zu bekommen, die notwendig sind, damit aus einem chemischen System ein biologisches System wird.
Dazu verwenden wir den Ansatz der Synthetischen Biologie, der zelluläre Systeme in einzelne Funktionsmodule zerlegt, die unabhängig voneinander untersucht werden können.
Von besonderem Interesse für uns ist die Funktion der Zellteilung.
Derzeit wird versucht, ein möglichst einfaches molekulares System aufzubauen, das in der Lage ist, sogenannte Membranvesikel, die einfachsten Modelle von Zellhüllen, autonom in zwei Tochterzellen zu teilen. Zu diesem Zweck verwenden wir einige Proteinsysteme aus E. coli-Bakterien.
Petra Schwille studierte Physik und Philosophie und promovierte 1996 an der TU Braunschweig mit einer Dissertation am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, Göttingen, bei Nobelpreisträger Manfred Eigen. Im Jahr 2002 nahm sie einen Ruf auf eine Professur für Biophysik am neu gegründeten BIOTEC-Zentrum der TU Dresden an. Seit 2012 ist sie Leiterin der Abteilung Zelluläre und Molekulare Biophysik am MPI für Biochemie und Honorarprofessorin für Physik an der LMU München. Sie ist u.a. Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften – acatech.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.
Schutzräume in Deutschland: Brauchen wir eine Bunkerbau-Offensive?
Finnland und die Schweiz bieten ihrer gesamten Bevölkerung Schutzräume, doch wie steht es in Deutschland aus? Während andere Länder flächendeckende Schutzräume vorhalten, fehlt hierzulande oft ein klares Konzept. Sollten wir eine moderne Bunkerbauinitiative starten oder gibt es bessere Alternativen? In dieser Veranstaltung beleuchten wir die aktuelle Lage des Zivilschutzes, diskutieren internationale Vorbilder und fragen: Was braucht es, um die Bevölkerung wirklich zu schützen? Kommen Sie mit uns ins Gespräch!
In Kooperation mit der Universität der Bundeswehr München.
Treffpunkt ist um 17:30 Uhr an der Universität der Bundeswehr (Details nach Anmeldung).
Bitte beachten Sie bei Ihrer Anmeldung folgende Punkte:
Es ist pro Teilnehmer eine vorherige namentliche Anmeldung erforderlich. Name und Vorname in der Anmeldung müssen mit den Angaben in Ihrem Ausweisdokument übereinstimmen.
Bitte geben Sie bei Anmeldung Ihre Staatsangehörigkeit mit an. Geben Sie die Staatsangehörigkeit in das Feld "Bemerkungen" ein.
Bitte bringen Sie ein gültiges Ausweisdokument zur Veranstaltung mit. Es erfolgt eine Einlasskontrolle durch die Universität der Bundeswehr München.
Anmeldeschluss: 26.10.2026
Zum Dozenten:
Prof. Dr.-Ing. Norbert Gebbeken hatte von 1995 bis 2019 die Professur für Baustatik an der Universität der Bundeswehr München inne. Zudem ist er Sprecher des Forschungszentrums RISK – Risiko, Infrastruktur, Sicherheit und Konflikt sowie Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau. Im Mittelpunkt seiner Forschung stehen die Resilienz und der Schutz kritischer baulicher Infrastruktur gegenüber außergewöhnlichen Einwirkungen. Dazu zählen Naturgefahren wie Erdbeben, Hochwasser und Schneelasten ebenso wie Explosionen, Fahrzeuganprall und andere dynamische Belastungen. Durch die Verbindung von Baustatik, Risikoanalyse und anwendungsorientierten Schutzkonzepten leistet Norbert Gebbeken einen wichtigen Beitrag zur Frage, wie Infrastruktur langfristig widerstandsfähiger gegenüber künftigen Krisen gestaltet werden kann.
Wasserstoff: Der schwierige Weg zur Energiewende
Die Nutzung von Wasserstoff wird verstärkt diskutiert. Wasserstoff soll als nicht-fossile Energie helfen, den Klimawandel, d.h. den CO2-Anstieg aufzuhalten. Doch stößt man auf viele Fragen, die in diesem Vortrag erörtert und soweit möglich beantwortet werden. Dazu gehören unter anderem folgende Aspekte: Wie viel Aufwand und Investitionen sind nötig, um den Wasserstoffbedarf im industriellen Sektor und, wie oft angedacht, im Verkehrsbereich (Bus, Zug, Flugzeug) abzudecken? Lohnt der Energieeinsatz, der zur Erzeugung von Wasserstoff nötig ist – im Gegensatz zur direkten Anwendung von elektrischer Energie? Ist die Nutzung von Wasserstoff zur Wärme- bzw. Stromversorgung ein gangbarer, besser gesagt: sinnvoller Weg? Und werden wir überhaupt ausreichend grünen Strom zur Herstellung von Wasserstoff bereitstellen können?
Wie Maschinen denken lernen – Eine Reise in die Welt der KI
Künstliche Intelligenz verändert die Welt der Maschinen - sie lernen, verstehen und entscheiden nahezu selbständig. Der Onlinevortrag führt verständlich in die Grundlagen des maschinellen Lernens ein, zeigt aktuelle Anwendungen im Alltag und wirft einen Blick in die Zukunft einer Welt, in der Maschinen zunehmend „denken“, statt nur speichern oder rechnen.
Franz Kafka und Prag
Prag, die Hauptstadt Böhmens, war um 1900 durchaus nicht das gemütliche k.u.k.-Reservat, das sich heutige Touristen gerne vorstellen.
Die Stadt war geprägt von sich zuspitzenden nationalen Gegensätzen zwischen Tschechen und Deutschen, was vor allem die jüdische Bevölkerung in eine prekäre Lage versetzte.
Aber auch das Tempo, mit dem eine Vielzahl technischer Innovationen innerhalb weniger Jahre durchgesetzt wurde, ließ bei vielen Bewohnern das Gefühl aufkommen, am Ende einer Epoche zu stehen.
Sehr genau registrierte Kafka die unheimliche Faszination dieser Herausforderung: Telefone, Diktiergeräte, nächtlich beleuchtete Straßen, elektrische Trams und nicht zuletzt Kinos veränderten auch seinen Alltag.
Dr. Reiner Stach studierte Philosophie, Literaturwissenschaft und Mathematik.
1987 erschien seine Monographie ›Kafkas erotischer Mythos‹. 1999 gestaltete Stach die Ausstellung ›Kafkas Braut‹, in der er den Nachlass Felice Bauers präsentierte, den er in den USA entdeckt hatte.
2002 und 2008 erschienen die ersten beiden Bände der hochgelobten dreiteiligen Kafka-Biographie. 2008 wurde Reiner Stach für ›Kafka: Die Jahre der Erkenntnis‹ mit dem Sonderpreis zum Heimito-von-Doderer-Literaturpreis ausgezeichnet.
Für sein herausragendes Gesamtwerk auf dem Feld der literarischen Biographik erhielt er 2016 den Joseph-Breitbach-Preis.
Geldanlegen mit KI:
In diesem praxisnahen Vortrag lernen Sie, wie KI zur Aktienanalyse eingesetzt werden kann, um schnell Informationen über Unternehmen, Branchen und Markttrends zu erhalten. Zudem erfahren Sie, wie sich KI-Assistenten erstellen lassen, die Sie bei der Recherche, Analyse und Bewertung von Aktien unterstützen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der aktuellen Entwicklung der sogenannten KI-Aktien. Unternehmen aus den Bereichen Halbleiter, Cloud-Infrastruktur und Software profitieren stark vom globalen KI-Boom. Der Vortrag richtet sich an Anleger und Anlegerinnen, die verstehen möchten, welche Möglichkeiten – aber auch welche Grenzen – KI beim Investieren hat. Sie erhalten einen verständlichen Überblick über aktuelle Entwicklungen sowie praktische Impulse für den Einsatz von KI-Tools bei der eigenen Geldanlage.
Kursinhalte sind: Fundamentale Aktienanalyse mit KI. technische Analyse mit KI, Analyse von ETFs mit Chatbots, komplexe Anleihen mit KI entschlüsseln, eigene KI-Assistenten bauen.
Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus.
KI zwischen Entlastung, Bindung und Bedrohung
KI ist längst in vielen Bereichen unseres Alltags angekommen – als Chatbot, Assistenzsystem oder digitaler Gesprächspartner. Damit rückt zunehmend die Frage in den Mittelpunkt, welche psychologischen Wirkungen der Umgang mit solchen Systemen auf uns hat. Im Fokus stehen die menschliche Neigung, KI soziale Eigenschaften zuzuschreiben, das Vertrauen in maschinelle Antworten, die Entlastung durch ausgelagerte Denkprozesse sowie mögliche Auswirkungen auf Selbstwert und Kompetenzgefühl. Außerdem widmen wir uns der Frage, wie KI so eingesetzt werden kann, dass sie unterstützt, ohne Abhängigkeit zu fördern. Gezeigt werden Strategien für einen reflektierten Umgang mit KI, der Eigenständigkeit, Urteilskraft und Selbstwirksamkeit bewahrt.
Kursinhalte:
Vermenschlichung und soziale Zuschreibung gegenüber KI
Vertrauen in maschinelle Antworten
Entlastung durch ausgelagerte Denkprozesse
Auswirkungen auf Selbstwert und Kompetenzgefühl
Psychologische Folgen der KI-Nutzung im Alltag
KI sinnvoll nutzen: Zwischen Unterstützung, Selbststeuerung und Eigenverantwortung
Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus.
Warum Quantencomputer alles verändern – Der Beginn einer neuen Ära!
Quantencomputer brechen mit den Gesetzen klassischer Logik und eröffnen völlig neue Rechenwelten. Im Vortrag wird anschaulich erklärt, wie Qubits, Überlagerung und Verschränkung funktionieren und warum Quantencomputer das Potenzial haben, Wissenschaft, Industrie und unsere Vorstellung von der Welt grundlegend zu verändern.
VR-Führung: Der Maler Giotto (di Bondone) und der Beginn der Renaissance
Der Maler Giotto di Bondone revolutionierte die Kunst des Mittelalters und bereitete den Weg in die Renaissance. Zum einen gab er den „himmlischen“ Goldgrund der offiziellen kirchlichen Bilder auf und setzte die Szenen der Heiligen in den Alltag der Menschen. Damit begann die Auseinandersetzung mit dem Naturgedanken und der Hinwendung zum realistischen Menschenbild. Mit Giotto entstand auch erst das Konzept des Künstlers, das es im Mittelalter noch nicht gab. Prägend war hier Giorgio Vasari, Hofkünstler der Medici und Autor der Künstlerbiografien "die Viten". Die VR-Brillen-Führung gibt Ihnen Einblick in die Bedeutung der Künstlers Giotto für die nachfolgende Kunstentwicklung.
Hinweis für Brillenträger: Ihre Brille kann in der Regel unter der VR-Brille getragen werden.
Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus.
KI und die Schattenmacht des Unterbewusstseins
Der Vortrag verbindet zentrale Erkenntnisse aus der Psychologie mit aktuellen Entwicklungen der Künstlichen Intelligenz. Er zeigt, wie Angst-, Stress- und Belohnungssysteme unser Verhalten unbewusst steuern und wie KI genau diese Muster erkennt, verstärkt oder sogar sichtbar machen kann. Im Fokus steht die Wechselwirkung zwischen neurobiologischen Mechanismen und algorithmischer Musteranalyse: Verstärkt KI unsere „dunklen“ Impulse oder kann sie uns helfen, sie besser zu verstehen und bewusster mit ihnen umzugehen?
Medienresilienz und Entspannung
Dieser Kurs zeigt, dass Augmented und Virtual Reality nicht nur Chancen bieten, sondern auch Risiken mit sich bringen können – etwa Ablenkung, Informationsverlust oder gefährliche Situationen durch eine zu starke Fokussierung auf digitale Inhalte. Eine gewisse Skepsis gegenüber neuen Technologien ist sinnvoll, da ein unkritischer Einsatz negative Auswirkungen auf Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und Entscheidungsverhalten haben kann. Dennoch sollten XR-Technologien als Chance und auch als sinnvolle Ergänzung bestehender Ansätze verstanden werden, bei denen ein verantwortungsbewusster Umgang gelernt wird, um Mehrwerte zu schaffen und Risiken bewusst zu berücksichtigen. Abschließend können die Teilnehmenden anhand einer VR-Entspannungsanwendung selbst erfahren, wie XR sogar dabei helfen kann, Resilienz zu fördern und Menschen durch immersive Erfahrungen aktiv bei Entspannung und Wohlbefinden zu unterstützen.
Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus.
Smart Glasses:
Smart Glasses versprechen neue Möglichkeiten für Kommunikation, Arbeit und Alltag. Gleichzeitig werfen insbesondere integrierte Kameras neue Fragen zu Privatsphäre, Persönlichkeitsrechten und gesellschaftlichen Grenzen auf. Während die einen vor pauschalen Verboten warnen, fordern andere deutlich strengere Regeln – bis hin zu Verkaufsverboten bestimmter Geräte.
Prof. Dr. Philipp Rauschnabel beschäftigt sich seit Jahren wissenschaftlich mit Smart Glasses und ihren gesellschaftlichen Auswirkungen. Er sieht großes Potenzial in der Technologie und spricht sich gegen pauschale Verkaufsverbote aus. Stattdessen plädiert er für Aufklärung, Sensibilisierung und klare Regeln im Umgang mit Smart Glasses.
Virgilia Pötzschner hat erlebt, wie problematisch der Einsatz solcher Geräte sein kann: Sie wurde von einem Influencer heimlich mit Smart Glasses gefilmt. Das Video wurde ohne ihre Zustimmung in sozialen Medien veröffentlicht und millionenfach angesehen, kommentiert und geliked. Es folgte ein langwieriger Umgang mit Plattformen und Behörden.
Wie viel Risiko wollen wir bei neuen Technologien akzeptieren? Wo endet die Freiheit der Nutzerinnen und Nutzer – und wo beginnt der Schutz unbeteiligter Personen? Brauchen wir Verbote, strengere Regulierung, technische Schutzmechanismen oder neue gesellschaftliche Normen? Darüber wollen wir diskutieren: offen, kontrovers und aus unterschiedlichen Perspektiven.
Vor Ort besteht außerdem die Möglichkeit, unterschiedliche Smart Glasses selbst auszuprobieren – mit und ohne Kamera.
Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus.
VR-gestütztes Brandschutztraining
Erleben Sie ein Brandschutztraining mit innovativer Virtual-Reality-Technologie. Unsere VR-gestützte Brandschutzschulung verbindet Theorie und Praxis in realistischen Szenarien - sicher, effizient und nachhaltig. Lernen Sie den richtigen Umgang mit Feuerlöscheinrichtungen unter realitätsnahen Bedingungen, ohne echte Gefahrensituationen. So entsteht Handlungssicherheit, die im Ernstfall leben retten kann. Nach Abschluss des Kurses erhalten Sie ein digitales Zertifikat über eine absolvierte Ausbildung als Brandschutzhelfer/-in nach DGUV-Information 205-023.
Ablauf der Schulung
Theorie: Grundlagen des betrieblichen Brandschutzes
Grundlagen des Brandschutzes
Brandgefahren erkennen und einschätzen
Richtiges Verhalten im Brandfall
Aufbau und Funktion von Feuerlöscheinrichtungen
Organisation des betrieblichen Brandschutzes
Praxis mit VR-Technologie:
Einweisung in VR-Brille und Übungsgeräte
Sicheres Training unter Anleitung erfahrener Ausbilder
Verschiedene Brandklassen und Einsatzorte
Interaktive Löschübungen
Sofortige Auswertung und Verbesserungshinweise
Das System analysiert unter anderem die Wahl des richtigen Löschmittels, Löschtechnik, Reaktionszeit und Treffgenauigkeit.
Die VR-Brandschutzschulung stärkt Handlungssicherheit, schnelles Reaktionsvermögen, korrektes Verhalten im Notfall und praktische Kompetenz im Umgang mit Feuerlöscheinrichtungen.
Gottes Zeit: Jüdische, christliche und pagane Zeitvorstellungen und Zeiterfahrungen in der Antike
War das Leben in der Antike gemütlicher oder gab es damals schon ähnlich viel Stress wie heute?
In Judentum wie Christentum gab es Gruppen, die ein schreckliches Ende aller Weltzeit erwarteten. Wie verbreitet waren solche apokalyptischen Zukunftsszenarien?
Wie ging man im Alltag mit den konkurrierenden Zeitrechnungen um, beispielsweise religiös motivierten Zeitrechnungen und politischen Chronologien nach Kaisern oder Konsulen?
Wie erfuhren Menschen ganz praktisch, was die Stunde geschlagen hatte und was hatte das alles mit Religion zu tun?
Antworten auf alle diese Fragen finden sich in einem größeren Buch, an dem Christoph Markschies arbeitet und dessen Inhalte er kurz gefasst vorstellt.
Christoph Markschies ist Professor für Antikes Christentum an der Humboldt-Universität zu Berlin und Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.
Er wurde u. a. mit dem Hanns-Lilje-Preis der Göttinger Akademie und dem Leibniz-Preis der DFG ausgezeichnet und gehört dem Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste an.
Gottes Zeit: Jüdische, christliche und pagane Zeitvorstellungen und Zeiterfahrungen in der Antike
War das Leben in der Antike gemütlicher oder gab es damals schon ähnlich viel Stress wie heute? In Judentum wie Christentum gab es Gruppen, die ein schreckliches Ende aller Weltzeit erwarteten.
Wie verbreitet waren solche apokalyptischen Zukunftsszenarien? Wie ging man im Alltag mit den konkurrierenden Zeitrechnungen um, beispielsweise religiös motivierten Zeitrechnungen und politischen Chronologien nach Kaisern oder Konsulen? Wie erfuhren Menschen ganz praktisch, was die Stunde geschlagen hatte und was hatte das alles mit Religion zu tun?
Antworten auf alle diese Fragen finden sich in einem größeren Buch, an dem Christoph Markschies arbeitet und dessen Inhalte er kurzgefasst vorstellt.
Christoph Markschies ist Professor für Antikes Christentum an der Humboldt-Universität zu Berlin und Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.
Er wurde u. a. mit dem Hanns-Lilje-Preis der Göttinger Akademie und dem Leibniz-Preis der DFG ausgezeichnet und gehört dem Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste an.