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Großbritannien während des Kalten Krieges und der Entkolonialisierung #Online

Großbritannien gehörte 1945 zu den Siegermächten des Zweiten Weltkrieges. Zugleich stand es vor dem wirtschaftlichem Niedergang, hoher Staatsverschuldung und dem Verlust der alten Großmachtstellung. Außenpolitisch positionierte sich das Land früh im Kalten Krieg – als UNO-Gründungsmitglied (1945), mit Beteiligung an der Berlin-Luftbrücke (1948/49) und als NATO-Gründungsmitglied (1949). Parallel beschleunigte sich die Entkolonialisierung: zentral sind die Unabhängigkeit Indiens (1947) sowie weitere Souveränitäten und Mandatsabgaben in den späten 1940ern und 1950/60ern. Die Suezkrise 1956 markiert dabei einen Einschnitt, weil sie die Grenzen britischer Machtpolitik sichtbar machte und innenpolitische Folgen hatte. Die Veranstaltung spannt einen innenpolitischen Bogen von Nachkriegskonsens und Wohlfahrtsstaat über die Inflation und den „Winter of Discontent“ (1978/79) bis zum Thatcherismus mit Privatisierungen, Konflikten mit Gewerkschaften und starken sozialen Spannungen. Der Vortrag ordnet den britischen Kurs zwischen EWG und der internationalen Rolle des Landes ein.

  • Gebühr:
    10,00 €
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  • Kursnummer: 262-11417
  • Start:
    Do. 26.11.2026
    18:30 Uhr
    Ende:
    Do. 26.11.2026
    20:00 Uhr
  • Dozent*in:
  • Im Internet von überall aus teilnehmen
  • Kontakt:
    Fragen zur Buchung: Sandra Hämmelmann 089/442389155 haemmelmann@vhs-suedost.de
    Fachliche Beratung: Nina Gruber 089/442389162 gruber@vhs-suedost.de